Ich bin da, wenn du willst !
Still at the beginning

Heute gings mir mal wieder so richtig beschissen, hätte am liebsten an jeder ecke heulen können, doch ich wollte mir nichts anmerken lassen. In der fitness-gruppe hatte ich so schlechte laune, ich wär am liebsten so lange gelaufen, bis ich umgekippt wäre, da ja sogar starke körperliche anstrengung mich nicht ablenkt...ich hatte mir auch überlegt, eine hantel gegen den kopf zu schlagen, eine gehirnerschütterung, das wollte ich, ich wollte alles vergessen, mich nicht mehr an meine sorgen und ängste "erinnern" können.

Nach der fitness-gruppe habe ich mit herr tschesche gesprochen, ich habe sofort gemerkt das ich ihn mit meinem tief heute nachdenklich gemacht hab...doch bringt das überhaupt etwas? Wird sich mein Leben denn irgendwann mal bessern? Wohl kaum, ich habe ihm das auch schon gesagt, habe ihn gefragt, wofür ich noch weiter machen soll, es klappt doch sowieso nicht, im endeffekt arbeiten wir auf etwas hin, was am ende wieder scheitern wird...es wird immer alles scheitern, alles nur enttäuschungen, daraus besteht mein leben, bittere enttäuschungen...wofür denn also noch leben?? Das gefühl zu haben, das sich nie was ändern wird, das es MAL so kommt, wie ich es gerne hätte, nein, ich bin es nicht wert, ich bin es nicht wert, geliebt zu werden, nicht wert, akzeptiert zu werden, angenommen zu werden, ich bin NICHTS wert, so denke ich sogar schon, wenn ich mich allein im spiegel ansehe, aber stimmt, ein dummer, kleiner, hässlicher halb-itaka hat auch nichts verdient. Und jetzt fühle ich mich wieder echt weinerlich, na und? Das sind halt meine gedanken, wem es nicht passt, soll es kommentieren oder es lassen oder...ACH IHR KÖNNT MICH ALLE, ich scheiß auf alles!

Nachdem ich herr tschesche von meinen suizid-gedanken erzählt habe, wurde er direkt wieder etwas nervös (denke ich zumindest, so sah es jedenfalls aus, egal) und wolle mir sagen, das die abmachung ist, das ich mich in der klinik melde, wenn nichts mehr geht...schön und gut, ich sag mal so: angenommen ich hätte mich jetzt umgebracht, was kümmert mich dann noch die abmachung?? Dann bin ich tod!

Und ab montag bin ich wieder stationär in der klinik, nur wegen meinen scheiß gedanken, jetzt bin ich wieder am anfang, habe WIEDER versagt, ich kriege einfach nichts hin, was ich kann ich schon?? Ehrlich gesagt weiß ich aber auch nicht, was ich davon halten soll, einerseits bin ich froh darüber, weil ich wieder von zu hause weg komme, endlich wieder weg von meinen eltern...andererseits habe ich das gefühl, wieder versagt zu haben, das 10 wochen aufenthalt umsonst waren...wieder denke ich ambivalent, 20 % positive und 80 % negative gedanken, auch, wenn es ungleich verteilt ist, neutralisiert sich das und was bleibt, ist pure hoffnungslosigkeit. Dann bald wohngruppe...wahnsinn und was dann? Was bringt mir das? Am ende bekomme ich doch sowieso nicht das, was ich gerne hätte...das mädchen, das ich liebe und leute, die mich akzeptieren...aber nein, sowas habe ich nicht verdient, ich bin es nicht wert, so etwas zu haben. Aber ist das denn zu viel verlangt? Nur 2 sachen, die ich gerne hätte, mit denen ich glücklich werden würde, aber naja, "so ist das leben" -.- Toll, wie oft ich mir das anhören musste... wozu lebt man dann?? Das leben besteht doch nur aus etlichen schicksalsschlägen, wovon man die meisten nicht beeinflussen kann! Tag für tag sehe ich menschen, die das haben, was ich gerne hätte, dann schau ich mich um und ich habe nichts und niemanden und daran wird sich auch nie was ändern, das ist FAKT, denn so ist das leben, unberechenbar und unfair ...

22.8.08 22:31


Schön, das ihr über meinen Blog gestolpert seid, habe hier nur eine kleine zusammenfassung...

Dieser Blog dient nur, um meine Gefühle auszudrücken, weil ja wirklich jeder denkt, das es mir in wahrheit gut geht, das ich "nur so tue", als ob es mir scheiße geht, als ob ich mir das alles nur einbilde...SCHWACHSINN! Selbst ich hab da besseres zu tun!...

Heute war mal wieder ein Tag wie jeder andere, ich bin heut morgen um 8 uhr aufgewacht, hatte natürlich mal wieder irgendeinen komischen traum, der mich WIEDER und WIEDER an meine probleme erinnert, nach mehreren wochen traumatisiert das einen, schonmal darüber nachgedacht? Ich wollte aufstehen, weil ich erst nicht mehr einschlafen konnte, aber ich wollte und konnte es nicht. Allein der gedanke, wenn meine mutter aufwacht und aufsteht, dann fängt das gemotze wieder an, zuknallende türen, geschreie ohne sinn und verstand, wobei sie wieder versucht mich rauszuschmeißen, sei es mit roher gewalt oder mit der polizei, egal, mein vater schaut nur zu, wobei der eh nichts versteht, mit seiner scheiß befickten italienischen mentalität, alles besser wissen zu wollen und mit sachen wie "gehe raus und mach was, such dir mal richtige freunde, lass dich nicht immer hängen" zu kommen...wenn ich nicht so ein ruhiger typ wäre, hätte ich ihm schon längst das gesicht blutig geschlagen, nur würde ich dann harte konsequenzen zu spüren bekommen...SEHR harte...aber das ist eben nicht meine art, verbale gewalt ist in manchen situationen eben klüger...aber eigentlich ist mir das auch egal, ob meine eltern mich schlagen, demütigen, runtermachen, mit ignorieren oder mir einen guten tod wünschen, von wegen "dann erhäng dich doch oder spring vom haus, ist uns doch egal", sowas ist für mich alltag, auf der einen seite bin ich es gewohnt, auf der anderen seite halte ich das nicht mehr aus, diese ständige angst, die angst, wieder einen tag allein zu verbringen, wo wirklich NIEMAND hinter mir steht, wenn meine eltern mich wieder aus dem haus wollen, weil sie es mit mir nicht aushalten. Mittlerweile kann ich mit meinen eltern nicht mal mehr am tisch sitzen, ohne das ich wieder agressiv werde, weil meine mutter mit ihrer laune wieder alles runterzieht. Aber ich will von ihnen auch nichts mehr wissen, ich HASSE sie, eher bring ich mich um, als mich nochmal von ihnen runtermachen zu lassen, nicht von denen, die mich nie verstehen werden...

Aber ich sags mal so: wenn sie mich nicht verstehen, wer dann??  Es wird nie einer verstehen, wie ich mich innerlich fühle, zerfressen vom leben, von der einsamkeit und von der tatsache, das sich jeder von mir abwendet, weil mich niemand akzeptiert, so wie ich bin, aber soll ich mich deshalb ändern!? Eher sterbe ich! Aber manchmal denke ich, wenn ich es nicht tue, werde ich immer allein bleiben...obwohl...das bleibe ich auch so!

Viele fragen sich jetzt bestimmt "der hat doch seine eltern, seine familie, wieso einsam??" Ich will es mal so erklären: meine eltern sind die personen, die schuld sind, das sie mir dieses beschissene leben geschenkt haben, ich war schon als kind nicht normal, hatte angst vor anderen mitmenschen, habe immer den kontakt mit anderen vermieden, war panisch, sprich ich habe oder hatte eine soziale phobie...aber wieso ich?? Wieso habe ICH so ein geficktes Leben bekommen?? Bis heute habe ich keine antwort auf diese frage und ich verfluche meine eltern dafür, das sie mich auf die welt gebracht haben und deshalb kann ich diese menschen nicht lieben und ich will auch keine liebe von ihnen, sie machen mich krank, agressiv, auf ein einsames leben, ich scheiß dadrauf, ich scheiß auf alles...allein schon der gedanke an die zukunft...werde mir für einen beschissenen beruf erstmal den arsch aufreißen müssen, nur um dann bis zu meinem 65. lebensjahr mich abzurackern, damit ich mein einsames leben finanzieren kann, wo ich doch dann nach meiner rente eh nach 5-10 jahren abkratze?? NEIN!

Da ich hier sonst niemanden habe, außer meine eltern, von denen ich aber nichts mehr wissen will, könnte ich ja theoretisch nach italien zu meinen verwandten gehen...aber dort könnte ich nicht leben, meine verwandten hat es einen scheiß gekümmert, was mit mir wurde, ich habe sie nie RICHTIG kennengelernt, obwohl ich jetzt schon 17 jahre alt bin, aber mittlerweile möchte ich auch von ihnen nichts mehr wissen, ich hatte sie früher nicht und brauche sie heute auch nicht...Ich werde dort auch nicht arbeiten können, da ich nicht die nötigen qualifikationen und nicht die nötigen sprach-kenntnisse dafür besitze, aber soll ich mich jetzt dafür abrackern, soll ich jetzt alles nachholen, soll ich jetzt die sprache "perfektionieren", nur damit ein Leben dort möglich ist und ich meine verwandten sehe, die mich sowieso kaum kennen, für die ich keine liebe empfinden kann, auch nie empfinden werde und es auch nicht will?? Na, wenn das das Leben ist...ABER ICH WILL ES NICHT! Alles was ich will, ist sozialer kontakt mit anderen menschen, menschen die mich akzeptieren, mich annehmen, mich mögen, mich lieben, was weiß ich, aber von meiner jetzigen Familie möchte ich mich trennen, nur der gedanke, das ich dennoch immer einsam sein werde, weil es mit freunden und freundinnen doch sowieso nie klappen wird, ich meine jetzige familie abgrundtief hasse (und ich daran nichts ändern WILL), dazu kommt noch der Liebeskummer, den ich aber jetzt nicht weiter vertiefen möchte, obwohl er momentan der hauptgrund ist, weshalb es mir so genial scheiße geht... wie auch immer, ich halte das alles nicht mehr aus...!

Aber naja, wie soll ich denn anders denken? Schon seit die schule angefangen hat, hat der horror begonnen. Ich dachte immer, normal zu sein, dachte immer, wenn ich lachte, fühlte ich mich gut, so frei...dennoch fühlte ich mich immer leer, ohne gefühle, das leben zog an mir vorbei wie der wind durch die felder. Seit ich damals von meiner kinder-therapeutin "geheilt" wurde, war ich wie ein anderer mensch, sehr aufgeweckt, sehr motorisch, dennoch aber auch etwas agressiv und ohne kontrolle und deshalb haben mich alle gehasst und gemieden. Dann wurde ich wieder rückfällig, wurde wieder extrem schüchtern, hab mich bei allem rausgehalten, habe mich nie wirklich angepasst...hat es was gebracht? nö und wieder wurde ich nur von anderen gemieden, nur das ich dann sogar als mobbing-opfer durchkam, egal ob mich jemand mal beleidigen, auslachen oder demütigen wollte, mir etwas gegen den kopf werfen wollte, mich eingeschüchtert hat, das ich eh nichts kann, das ich dumm bin, scheiße aussehe und sonst was, wenn die anderen mal lust hatten, jemanden rumzutreten, rumzuschubsen oder sonst was, dann war immer ich es, ich war IMMER derjenige, der ausgelacht werden konnte, weil iwas mit mir nicht stimmt, das ging sogar soweit, das ich auf dem berufskolleg nicht mehr hingehen konnte, ich war überfordert von den anderen, vom leistungsdruck, den meine eltern gemacht haben, wenn ich das jahr nicht schaffe, würden sie mich rausschmeißen, meine ach so tolle zukunft hinge davon ab...und nur weil ich mal wegen einer grippe 2 wochen gefehlt hatte, musste die anderen mich deswegen wieder mobben und aufziehen, das war wie ein teufelskreis: stress mit den anderen ---> keine motivation zum lernen ---> noten wurden schlechter ---> angst vor den eltern ---> ich fühlte mich immer eingeschüchteter ---> stress mit den anderen usw. Tja es war halt schon immer so und langsam habe ich angst, das ich mich an so etwas gewöhne, obwohl ich es nicht will... die angst, positiv zu denken, obwohl man es gewohnt ist, nur negativ zu denken, denn positive gedanken bringen nur hoffnung und hoffnung hingegen bringt immer nur bittere enttäuschung mit sich...ich spreche aus erfahrung! Das SSLI ist es schuld, das ich mich nicht wieder erkenne, das ich nicht ich bin, mich wie ein fremder mensch fühle und dazu noch diese befickte einsamkeit, ich kann nicht mehr...

Kennt ihr das Gefühl? Ihr wollt heulen, aber ihr könnt es nicht? Dieser druck, der nicht raus kann, der euch von innen zerfrisst? Das KÖNNT ihr nicht kennen!!

 

18.8.08 00:12


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